Klassische Homöopathie

Unter dem Begriff Homöopathie versteht man eine über
200 Jahre alte Heilmethode. Sie wurde von einem deutschen Arzt entwickelt und folgt heute noch genau festgelegten Gesetzmäßigkeiten.
Die Homöopathie ist eine eigenständige Wissenschaft, in der ein Patient ganzheitlich behandelt wird.
Um eine ganzheitliche, auf den ganzen Menschen ausgelegte Heilung zu erzielen wird mit der passenden homöopathischen Arznei (Similimum)
die Lebenskraft des Menschen so stimuliert, dass seine Selbstheilungskräfte aktiviert werden.


„Similia similibus curentur“ - Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt,
ist einer der wichtigsten Grundsätze.
Dieses Vorgehen kann folgendermaßen erklärt werden: Nimmt ein gesunder Mensch ein homöopathischen Wirkstoff über längere Zeit ein, produziert dieser Symptome, die spezifisch für diese Substanz sind (Arzneimittelprüfung). Ein kranker Mensch, der die gleichen Symptome aufweist, kann nun durch dieses Mittel geheilt werden. 

 

Der ganzheitliche Ansatz der Behandlung schlägt sich auch darin nieder,
dass neben der zu behandelnden Beschwerde immer emotionale und geistige Zustände des Menschen einbezogen werden. Nur wenn alle Rahmenbedingungen mit einbezogen sind, kann die richtige homöopathische Arznei gefunden werden, deshalb kann es auch vorkommen, dass zwei Patienten mit der gleichen Krankheit unterschiedliche homöopathische Arzneien benötigen.

Der richtige Heilungsverlauf ist ein in weiterer wichtiger Aspekt in der klassischen Homöopathie. Eine ganzheitliche Heilung verläuft von innen nach aussen und von oben nach unten. Die Symptome verschwinden in umgekehrter Reihenfolge ihres Auftretens.
Diese Art des Heilungsverlaufes nennt man "Heringsche Gesetze". 


Für die Arzneimittel der Homöopathie bilden Pflanzen, Mineralien und Metalle die Ausgangssubstanzen.  Durch eine Verdünnung, die durch
exakte Vorgaben durchgeführt wird, entsteht ein wirksames Heilmittel.